Schlimmer als das Coronavirus!

Düsseldorf, 27. März 2020

Das Coronavirus breitet sich weltweit mit rasender Geschwindigkeit aus. Aktuell sind knapp 250,000 Menschen infiziert, die Zahl der Toten hat die Grenze von 10.000 überschritten. Was jedoch bei all der Dramatik nicht vergessen werden darf: mehr als 50 Prozent der Infizierten sind als geheilt wieder aus den Krankenhäusern entlassen worden. Das ist eine gute Nachricht, auch wenn die Pandemie damit noch lange nicht bekämpft ist.

Bis zu 10 Millionen Tote weltweit – pro Jahr!

Was in all diesem Chaos aber untergeht ist eine ganz andere Bedrohung, die die Menschheit weit mehr mi Mitleidenschaft ziehen wird als das Coronavirus: die antimikrobielle Resistenz! Diese antimikrobielle Resistenz könnte bald mindestens 10 Millionen Menschen pro Jahr töten und die Menschheit „vor dem Klimawandel“ und vor Corona auslöschen, so Englands oberste Ärztin. Professor Dame Sally Davies warnte auch davor, Fleisch oder Fisch aus Ländern zu importieren, die Antibiotika bei der Viehzucht „missbrauchen“. Übermäßiger Einsatz von Antibiotika in Medizin und Landwirtschaft führe dazu, dass Insekten nicht mehr auf die Medikamente reagieren, die sie abtöten sollen. Wenn diese Antibiotika nicht mehr wirken, kann sich schon eine geringfügige Infektion wie eine Hautwunde als tödlich erweisen.
Was Dame Sally Davis hier so dramatisch für Großbritannien beschreibt ist ein globales Problem. Viele Antibiotika wirken nicht mehr. Jedes Jahr sterben allein in der EU, Schätzungen zufolge, mehr als 33.000 Menschen an den Folgen von Infektionen mit resistenten Erregern. Oft helfen nur noch ganz wenige Antibiotika gegen bestimmte Bakterien. Für die Vereinten Nationen sind Antibiotikaresistenzen deshalb sogar die „größte und dringendste globale Gesundheitsgefahr“ – noch vor der aktuellen Corona-Pandemie.

Trobix Bio: Sensibilisierung gegen Antibiotikaresistenzen, ein Milliarden-Markt

Und noch ist keine Lösung in Sicht. Denn, obwohl dies ein Milliarden-Dollar-Markt ist, forschen immer weniger Pharmakonzerne nach neuen Antibiotika. Eine Lösung bietet hier das israelische Startup Trobix Bio, denn es verfügt über zahlreiche Patente zur Sensibilisierung gegen Antibiotikaresistenzen auf Phagenbasis. Trobix Bio zielt dabei nicht nur auf die Bekämpfung, sondern auch auf die Kontrolle und Behandlung einer Vielzahl von bakteriellen Infektionen ab und nutzt seine Plattformtechnologien ActiSense und GOTraP, um Produkte in verschiedenen Geschäftsbereichen zu entwickeln. Die Sensibilisierungstechnologie ActiSense übt dabei Selektionsdruck aus, um die Antibiotikaresistenz umzukehren, und behandelt damit das Kernproblem der Ausbreitung antibiotikaresistenter Bakterien.
Zur Erklärung: Als Bakteriophagen oder kurz Phagen bezeichnet man verschiedene Gruppen von Viren, die auf Bakterien als Wirtszellen spezialisiert sind. Der Wirtsspezifität entsprechend werden die Phagen in einzelne Gruppen unterteilt, zum Beispiel in Coli-, Staphylokokken-, Diphtherie- oder Salmonella-Bakteriophagen.
Trobix Bio verfügt in Bezug auf die Sensibilisierungstechnologie ActiSense über eine exklusive weltweite Lizenz für diese Technologie, die von Prof. Udi Qimron und seinem Team an der Universität Tel Aviv in Israel erfunden wurde. Deshalb hat Trobix Bio auch die ersten Finanzierungsrunden erfolgreich abgeschlossen. Zu den Investoren gehören unter anderem der Technology Innovation Momentum Fund der Universität Tel Aviv und die Chartered Group.

Institutionelle Anleger können über HighTech Bonds partizipieren

Wie können sich institutionelle Investoren in Deutschland an israelischen Unternehmen beteiligen? Eine Möglichkeit sind HighTech-Bonds von Chartered Opus. Das sind Privatplatzierungen, die nur institutionellen Investoren oder Vermögensverwaltern vorbehalten sind. Diese strukturierten Wertpapiere enthalten einen Cash-Account und decken damit automatisch die „Capital Calls“ der Unternehmen ab. Es ist also recht einfach zu investieren. Entscheidend ist, dass man überhaupt Zugang zu diesen Unternehmen erhält. Und die Nachfrage wächst ständig weiter. So ist der Bond für eine Beteiligung an Trobix Bio derzeit nicht investierbar, da die letzte Finanzierungsrunde bereits vollständig gezeichnet ist. Man kann sich als institutioneller Investor aber unter https://chartered-opus.com/de/kontakt/ auf die Warteliste setzen lassen, damit man dann bei der nächsten Runde dabei ist.

 

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