MedTech-Zertifikat: Wachstumsmarkt Impotenz

Israelisches MedTech-Unternehmen Q-ART Medical setzt 3D-System zur automatischen Analyse von Spermien ein. Japanischer Hamamatsu-Konzern (WKN: 893998 / ISIN: JP3771800004) finanziert schnelles Wachstum. Investmentmöglichkeit für institutionelle Anleger durch Chartered High Tech Bonds.

Düsseldorf,05. Dezember 2019

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird Unfruchtbarkeit nach Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen die dritthäufigste Krankheit der Welt im 21. Jahrhundert sein. Doch, wenn es um den unerfüllten Wusch nach einem eigenen Kind geht, liegt das nicht nur an der Unfruchtbarkeit von Frauen, sondern es sind Männer, die nicht, oder nicht mehr zeugungsfähig sind. Nach Schätzungen der WHO liegt die Ursache in circa 45 Prozent der Fälle beim Mann, in 55 Prozent der Fälle bei der Frau. Allein in Deutschland sind es mehr als 80.000 Paare, die betroffen sind, mehr als 500.000 Paare in Europa.

Um den Männern zu helfen, hat das israelische MedTech-Unternehmen Q-ART eine völlig neue 3D-Technologie entwickelt, mit deren Hilfe Spermien für die In-vitro-Fertilisation (IVF) ausgewählt werden mit dem Ziel, einen neuen und besseren Standard auf dem ART-Markt (Assisted Reproductive Technologies ) zu schaffen. Die In Vitro Fertilisation ist die Vereinigung der Eizelle mit der Samenzelle im Labor, um bereits befruchtete Embry-onen zu erhalten, die in den Mutterleib übertragen, sich dort weiterentwickeln, bis zur Schwangerschaft.

Millionen von Männern betroffen

„Unsere Technologie ermöglicht es eine Samenprobe automatisch zu sortieren, um die fruchtbaren Spermien von den unfruchtbaren zu trennen,“ beschreibt Alon Shalev, CEO von Q-ART und Mitgründer des Startups, die Vorgehensweise des Unternehmens. „Dies kommt nach heutigem Stand der Forschung einer Revolution gleich.“ Die ersten klinischen Tests wurden bereits erfolgreich durchgeführt. 2020 soll der weltweite Vertrieb starten. Das europäische Patentamt hat die Q-ART-Technologie als Patent bereits registriert. „So leid es einem tut sagen zu müssen, aber Impotenz und Zeugungsunfähigkeit ist ein riesiger Wachstumsmarkt“, erklärt Shalev. „Weltweit sind viele Millionen Männer davon betroffen.“ Und eine Behandlung ist sehr teuer. Zwischen 10.000 und 30.000 US-Dollar kostet sie. Ein riesiger Markt, den Q-ART mit seiner neuen Technologie erobern möchte.

Hamamatsu Photonics finanziert Wachstumsstrategie – Beteiligungsmöglichkeit für deutsche Anleger

Um den Markteintritt schnell und global umzusetzen, hat sich jetzt auch der japanische Hamamatsu-Konzern (WKN: 893998 / ISIN: JP3771800004) an Q-ART beteiligt. Doch auch deutsche Investoren können sich daran beteiligen. Die Emissionsplattform für strukturierte Finanzprodukte Chartered Opus bietet für Investoren eine depotfähige Möglichkeit. Mit Hilfe von sogenannten ‚Chartered Opus High Tech Bonds‘ können Anleger in einzelne Startups wie Q-ART, oder auch in ganze Startup-Portfolios investieren. „Wir begleiten Q-ART schon lange, um die Entwicklung des Unternehmens zu begleiten. Dies gilt aber auch für andere israelische Startups“, erklärt Axel Mielke von Chartered Opus. „Deshalb haben wir verschiedene High Tech Bonds emittiert.“

 

 

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