Marktüberblick Januar 2016

Auf den Kapitalmärkten begann das Jahr 2016 sehr ähnlich wie das Jahr 2015 aufgehört hatte: an den Aktienmärkten hielt der Abverkauf an; so verlor der DAX Index mehr als fünf Prozent im Laufe des Monats. Auf den europäischen Aktienmärkten war das Bild noch etwas düsterer: so verlor der Euro STOXX 50 sogar mehr als 7,5 % in dem Zeitraum.

Noch dramatischer ging es jedoch am Öl-Markt zu, wo der Preis für ein Barrel der Sorte WTI fast dreißig Prozent innerhalb der ersten drei Wochen des Monats nachgab – und dies schon von einem geringen Ausgangsniveau. Erst in der letzten Handelswoche des Monats konnte sich der Preis ein wenig stabilisieren, um zum Monatsende bei einem Preis von 33,62 US-Dollar pro Barrel zu schließen.

Neben Öl war der Banken-Sektor einer der größten Verlierer; der europäische Bankenindex, Euro STOXX Banks, gab im Januar um 18 Prozent nach. Laut Marktbeobachtern gab es diverse Gründe für diesen starken Rückgang: Investoren sorgten sich zunehmend um die Qualität und Zusammensetzung der Bank-Bilanzen, die Belastung durch ausfallgefährdete Kreditengagements und den Einfluss einer sich abschwächenden Konjunktur auf die Ertragslage der Institute.

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