Hedgefonds für risikoaverse Investoren? Ja!

Düsseldorf, 09. Juli 2020

Hedgefonds werden von Investoren oft als zu riskant, intransparent und auch schwer zugängig angesehen. Das sind Wetten, heißt es da, viel zu aggressiv und undurchschaubar. Das muss aber nicht sein, wie „Accumulus Capital“ zeigt. Der Fonds wurde als Zertifikat für einen Stiftungs-Investor von der Chartered Opus, einer Luxemburger Emissionsplattform für strukturierte Finanzprodukte, aufgelegt (USD Accumulus Composite Yield). Manager ist Accumulus Capital Management, LLC, New York (ACM). Deren Gründer und CIO ist der Hamburger Benjamin Schliemann. Der Oxford-Absolvent hat das Unternehmen 2001 gegründet und ist seitdem auf die Selektion von Hedgefonds spezialisiert.

Das Zertifikat widerlegt die landläufige Ansicht, dass es sich bei Hedgefonds um das „Teufelswerk“ von Zockern handelt, denn Schliemann weiß aus Erfahrung, dass die Mehrheit der Hedgefonds sehr konservativ investieren und deutlich weniger Risiken eingehen als etwa Aktien-, Misch- oder Rentenfonds. „Sie sind fast schon langweilig“, sagt der Manager des Dach-Hedgefonds-Zertifikats. Es gelte aber die Fonds gründlich zu analysieren, um die soliden „Handwerker“ zu finden und die Hasardeure zu meiden.

Ideal als Beimischung für Stiftungen, Versorgungswerke und Vermögensverwalter

Ein sorgfältig selektiertes und intensiv überwachtes Portfolio von Hedgefonds ist ideal für konservative Anleger wie Stiftungen, Versorgungswerke, Pensionskassen und ähnliche institutionelle Anleger. Aber auch als Beimischung in den Portfolios von Vermögensverwalter ist es geeignet, weil es bei der Diversifizierung einer ausgewogenen Asset Allokation hilft.

Bei der Auswahl der einzelnen Zielfonds geht es in erster Linie um die Beurteilung des Risikomanagements. Hier muss im Detail analysiert werden, wie Marktrisiken abgesichert sind. Dann werden die Risiken in puncto Konzentration, Illiquidität oder Leverage (Einsatz von Fremdkapital) genau betrachtet. Schlussendlich geht es um die Strategie und den Investmentprozess. Ist dieser diszipliniert, aber gleichzeitig flexibel, um auch in unterschiedlichen Marktphasen robuste Performance zu generieren? Wie erfahren ist das Team? Die Liste der Prüfkriterien ist lang.

Dabei ist die oberste Maxime des Managements „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“. Daher besteht Schliemann auf vollkommener Transparenz bei jedem einzelnen Zielfonds. Derzeit besteht das Portfolio des „Accumulus Zertifikats“ aus 17 Fonds. Dies kann aber zwischen 15 und 20 variieren. Dabei werden aber Investments in sogenannte „Short Volatility“- und quantitative „Black Box“ Strategien vermieden, da deren Risiken nicht gründlich genug analysiert werden können. Besonders volatile oder direktionale Strategien werden nicht akzeptiert.

Nettorendite seit Auflage von ca. 6 Prozent p.a. nach Kosten

Seit Auflage des USD-Zertifikats im Februar 2015 liegt die Ausschüttungsrendite übrigens bei ca. 4,4 Prozent p.a. Seit Gründung des Accumulus Fonds im Jahre 2001 liegt die erwirtschaftete Nettorendite bei ca. 6 Prozent p.a. nach Kosten. Dabei sind die Ausschüttungen pro Jahr bei 6 Prozent gedeckelt, um auch in Folgejahren eine solide Ausschüttungsquote zu gewährleisten. In Zeiten von Null- und Minuszinsen eine äußerst ordentliche Rendite.

Die Mindestzeichnung der Zertifikate liegt bei EUR 100,000 bzw. USD 150,000 nominal. Und als jährliche Gebühren berechnet Accululus eine Managementgebühr von 0,85 Prozent pro Jahr. Die Kosten des Zertifikates belaufen sich auf 0,275 Prozent p.a. So kommt es zu einer jährlichen Kostenbelastung von 1,125 Prozent. Eine Performance Fee wird nicht erhoben.

Bisher sind bei Accumulus vor allem deutsche und amerikanische Stiftungen und US-Versorgungseinrichtungen engagiert. Eine Investorengruppe, die äußerst risikoavers ist.

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