Datenschutzerklärung der Chartered Investment Germany GmbH

Die Chartered Investment Germany GmbH respektiert und schützt die Privatsphäre ihrer Kunden und beachtet alle Vorschriften zum Datenschutz. Was bedeutet dies im Klartext, wenn es um personenbezogenen Daten der Kunden geht?

Mit den nachfolgenden Informationen gibt das Institut einen Überblick über die Verarbeitung der personenbezogenen Daten der Kunden durch das Institut und die Rechte der Kunden nach dem Bundesdatenschutzgesetz bzw. der Datenschutz-Grundverordnung. Welche Daten im Einzelnen verarbeitet und in welcher Weise genutzt werden, richtet sich maßgeblich nach den jeweils beantragten bzw. vereinbarten Dienstleistungen. Die Kunden werden gebeten, Informationen auch den aktuellen und künftigen vertretungsberechtigten Personen und wirtschaftlichen Berechtigten weiterzugeben.

1. Verantwortlichkeit für die Datenverarbeitung

Verantwortliche Stelle ist:

Chartered Investment Germany GmbH
Bilker Allee 176C
40217 Düsseldorf
Tel.: +49 211 93678 25-0
Email: info@chartered-investment.com
Internet: www.chartered-investment.com

Das Institut besitzt den Status eines von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zugelassenen und lizenzierten Wertpapierdienstleisters und unterliegt den damit verbundenen Prüfungs- und Qualitätsanforderungen.

2. Verarbeitung von personenbezogenen Daten

Das Institut verarbeitet personenbezogene Daten, die es im Rahmen der Geschäftsbeziehung von seinen Kunden erhält. Das ist der Fall, wenn die Kunden mit dem Institut in Kontakt treten, z.B. als Interessent, Antragsteller oder Kunde und insbesondere, wenn die Kunden sich für die Produkte des Instituts interessieren und das hinterlegte Kontaktformular ausfüllen, sich für Online-Dienste anmelden oder sich an das Institut per E-Mail, per Telefon oder per Antrag wenden sowie die Produkte und Dienstleistungen im Rahmen einer aktiven Geschäftsbeziehung nutzen. In all diesen Fällen erhebt, speichert, nutzt, übermittelt oder löscht das Institut personenbezogene Daten. Zudem verarbeitet das Institut – soweit für die Erbringung der Dienstleistung erforderlich –
personenbezogene Daten, die das Institut selbst erhoben von sonstigen Dritten (andere Dienstleister des Instituts, z.B. vertraglich gebundene Vermittler) zulässigerweise (z. B. im Rahmen der Durchführung von Veranstaltungen, zur Ausführung von Aufträgen, zur Erfüllung von Verträgen oder aufgrund einer von den Kunden erteilten Einwilligung) erhalten hat. Zum anderen verarbeitet das Institut personenbezogene Daten, die es aus öffentlich zugänglichen Quellen (z. B. Handels- und Vereinsregister, Bundesanzeiger, Presse, Medien, Internet, Grundbücher) zulässigerweise gewonnen hat und verarbeiten durfte. In bestimmten Fällen holt das Institut personenbezogene Daten von potentiellen Kunden und Interessenten ein.

Soweit notwendig holt das Institut auch personenbezogene Daten von Personen ein, die in keiner direkten Verbindung zu ihm stehen und beispielsweise zu einem der folgenden Personenkreise zählen:

  • Familienmitglieder
  • Mitantragsteller
  • Gesetzliche Vertreter (Bevollmächtigte)
  • Begünstigte der Kunden
  • Wirtschaftlich Berechtigte der Kunden
  • Aktionäre
  • Vertreter juristischer Personen
  • Mitarbeiter von Dienstleistern oder Handelspartnern

(1) Bei Abschluss und Nutzung von Produkten/Dienstleistungen können personenbezogene Daten erhoben, verarbeitet und gespeichert werden.

Folgende personenbezogenen Daten verarbeitet das Institut:

  • Identitätsinformationen: (z.B. Vor und Nachname, Personalausweis- oder Reisepassnummer, Nationalität, Geburtsort und Geburtsdatum, Geschlecht, Lichtbild, IP-Adresse)
  • Kontaktinformationen: (Anschrift, E-Mail-Adresse und Telefonnummer)
  • Steuerinformationen: (Steueridentifikationsnummer, Steuerstatus)
  • Bank-, Finanz-, und Transaktionsdaten: (z.B. Bankverbindung (IBAN), Geldüberweisungen auf Konto/Depot des Kunden, Vermögen, mitgeteiltes Anlegerprofil)
  • Daten zu Gewohnheiten und Präferenzen: (IP-Adressen, Daten zur Nutzung der Produkte und Dienstleistungen des Instituts in Bezug auf Bank-, Finanz-, und Transaktionsdaten, Daten zur Interaktion zwischen dem Kunden und dem Institut (Besuch der Website des Instituts, persönliche Treffen, Telefonanrufe, Chat-Verläufe, E-Mail-Verkehr, Befragungen)
  • Wertpapiergeschäft: Angaben zu Kenntnissen und/oder Erfahrungen mit Finanzinstrumenten, Risikobereitschaft des Kunden (MiFID-Status), Informationen zu Ausbildung und Beruf (z.B. Bildungsstand, Berufstätigkeit, Name des Arbeitgebers, Verdienst, finanzielle Situation einschließlich der Fähigkeit, Verluste zu tragen (Vermögen, Verbindlichkeiten, Einkünfte, z.B. aus un-/selbständiger Arbeit/Gewerbebetrieb; Ausgaben), absehbare Änderungen in den Vermögensverhältnissen (z. B. Eintritt Rentenalter, Ausbildung der Kinder), konkrete Ziele/wesentliche Anliegen in der Zukunft (z. B. geplante Anschaffungen, Ablösung Verbindlichkeiten), Familienstand und Familiensituation, steuerliche Informationen (z. B. Angabe zur Kirchensteuerpflicht), Dokumentationsdaten (z. B. Geeignetheitserklärungen)
  • Zins-, Währungs- und Liquiditätsmanagement: Angaben zu Kenntnissen und / oder Erfahrungen mit Zins-/Währungsprodukten/Geldanlagen (MiFID-Status), Anlageverhalten/-strategie (Umfang, Häufigkeit, Risikobereitschaft), Beruf, finanzielle Situation (Vermögen, Verbindlichkeiten, Einkünfte, z.B. aus un-/selbständiger Arbeit/Gewerbebetrieb; Ausgaben), absehbare Änderungen in den Vermögensverhältnissen (z. B. Eintritt Rentenalter, Ausbildung der Kinder), konkrete Ziele/wesentliche Anliegen in der Zukunft (z. B. geplante Anschaffungen, Ablösung Verbindlichkeiten), steuerliche Informationen (z. B. Angabe Kirchensteuerpflicht), Dokumentationsdaten (z. B. Beratungsprotokolle)
  • Kundenkontaktinformationen: Im Rahmen der Geschäftsanbahnungsphase und während der Geschäftsbeziehung, insbesondere durch persönliche, telefonische oder schriftliche Kontakte, durch den Kunden oder von dem Institut initiiert, entstehen weitere personenbezogene Daten, z. B. Informationen über den Kontaktkanal, Datum, Anlass und Ergebnis, (elektronische) Kopien des Schriftverkehrs sowie Informationen über die Teilnahme an Direktmarketingmaßnahmen sowie Angaben von Interessen und Wünsche der Kunden, die diese dem Institut gegenüber geäußert haben
  • Aufzeichnungen von Anrufen

Personenbezogene Daten zur rassischen oder ethnischen Herkunft, zu politischen Überzeugungen, religiösen oder weltanschaulichen Ansichten, zur Mitgliedschaft in einer Gewerkschaft, sowie genetische Daten, biometrische Daten zur eindeutigen Identifizierung einer natürlichen Person, Gesundheitsdaten oder Daten zum Sexualleben oder der sexuellen Orientierung werden von dem Institut grundsätzlich nicht verarbeitet (wenn es nicht für die Abführung der Kirchensteuer erforderlich ist oder es sich um die Ausweiskopie handelt, die das Institut aufgrund Verpflichtungen aus dem Geldwäschegesetze benötigt). Ebenso erhebt das Institut keine Daten von Kindern.

(2) Beim Besuch der Website www.chartered-opus.com :

Weblog

Beim Aufrufen der Website des Unternehmens werden durch den auf dem Endgerät/Computer des Kunden zum Einsatz kommenden Browser automatisch Informationen an den Server der Website des Unternehmens gesendet. Diese Informationen werden temporär in einem sog. Logfile gespeichert. Folgende Informationen werden dabei ohne das Zutun des Kunden erfasst und bis zur automatisierten Löschung gespeichert:

  • IP-Adresse des anfragenden Rechners (bzw. Endgeräts)
  • Datum und Uhrzeit des Zugriffs
  • Name und URL der abgerufenen Datei
  • Website, von der aus der Zugriff erfolgt
  • verwendeter Browser und ggfs. das Betriebssystem des verwendeten Rechners (bzw. Endgeräts) sowie Name des Access-Providers des Kunden

Datenschutzbestimmung zu Einsatz und Verwendung von Google WebFonts

Diese Seite nutzt zur einheitlichen Darstellung von Schriftarten so genannte Web Fonts. Anbieter dieses Dienstes ist Google LLC, 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, USA. Beim Aufruf der Seite lädt Ihr Browser die benötigten Web Fonts in ihren Browsercache, um Texte und Schriftarten korrekt anzuzeigen.

Zu diesem Zweck muss der von Ihnen verwendete Browser Verbindung zu den Servern von Google aufnehmen. Hierdurch erlangt Google Kenntnis darüber, dass über Ihre IP-Adresse unsere Website aufgerufen wurde. Die Nutzung von Google Web Fonts erfolgt im Interesse einer einheitlichen und ansprechenden Darstellung unserer Online-Angebote. Dies stellt ein berechtigtes Interesse im Sinne von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO dar.

Wenn Ihr Browser Web Fonts nicht unterstützt, wird eine Standardschrift von Ihrem Computer genutzt.

Weitere Informationen zu Google Web Fonts finden Sie unter https://developers.google.com/fonts/faq und in der Datenschutzerklärung von Google: https://www.google.com/policies/privacy/.

Google Analytics

Wir haben auf unserer Internetseite die Komponente Google Analytics (mit Anonymisierungsfunktion) integriert. Google Analytics ist ein Web-Analyse-Dienst. Web-Analyse ist die Erhebung, Sammlung und Auswertung von Daten über das Verhalten von Besuchern von Internetseiten. Ein Web-Analyse-Dienst erfasst unter anderem Daten darüber, von welcher Internetseite Sie auf eine Internetseite gekommen sind (sogenannte Referrer), auf welche Unterseiten der Internetseite zugegriffen oder wie oft und für welche Verweildauer eine Unterseite betrachtet wurde. Eine Web-Analyse wird überwiegend zur Optimierung einer Internetseite und zur Kosten-Nutzen-Analyse von Internetwerbung eingesetzt.

Betreibergesellschaft der Google-Analytics-Komponente ist die Google Inc., 1600 Amphitheatre Pkwy, Mountain View, CA 94043-1351, USA.

Wir verwenden für die Web-Analyse über Google Analytics den Zusatz „_gat._anonymizeIp“. Mittels dieses Zusatzes wird die IP-Adresse Ihres Internetanschlusses von Google gekürzt und anonymisiert, wenn der Zugriff auf unsere Internetseiten aus einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder aus einem anderen Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfolgt.

Der Zweck der Google-Analytics-Komponente ist die Analyse der Besucherströme auf unserer Internetseite. Google nutzt die gewonnenen Daten und Informationen unter anderem dazu, die Nutzung unserer Internetseite auszuwerten, um für uns Online-Reports, welche die Aktivitäten auf unseren Internetseiten aufzeigen, zusammenzustellen, und um weitere mit der Nutzung unserer Internetseite in Verbindung stehende Dienstleistungen zu erbringen.

Google Analytics setzt ein Cookie auf Ihrem informationstechnologischen System. Was Cookies sind, haben wir Ihnen bereits oben erklärt. Mit Setzung des Cookies wird Google eine Analyse der Benutzung unserer Internetseite ermöglicht. Durch jeden Aufruf einer durch uns betriebenen Einzelseite dieser Internetseite, auf welcher eine Google-Analytics-Komponente integriert wurde, wird der Internetbrowser auf Ihrem informationstechnologischen System automatisch durch die jeweilige Google-Analytics-Komponente veranlasst, Daten zum Zwecke der Online-Analyse an Google zu übermitteln. Im Rahmen dieses technischen Verfahrens erhält Google Kenntnis über personenbezogene Daten, wie Ihre IP-Adresse, die Google unter anderem dazu dienen, die Herkunft der Besucher und Klicks nachzuvollziehen und in der Folge Provisionsabrechnungen zu ermöglichen.

Durch diese Maßnahme werden personenbezogene Informationen, beispielsweise die Zugriffszeit, der Ort, von welchem ein Zugriff ausging und die Häufigkeit Ihrer Besuche auf unserer Internetseite gespeichert. Bei jedem Besuch unserer Internetseiten werden Ihre personenbezogenen Daten, einschließlich der IP-Adresse Ihres genutzten Internetanschlusses, an Google in den Vereinigten Staaten von Amerika übertragen. Diese personenbezogenen Daten werden durch Google in den Vereinigten Staaten von Amerika gespeichert. Google gibt diese über das technische Verfahren erhobenen personenbezogenen Daten unter Umständen an Dritte weiter.

Wie oben beschrieben können Sie das Setzen der Cookies jederzeit mittels einer entsprechenden Einstellung des genutzten Internetbrowsers verhindern und damit der Setzung von Cookies dauerhaft widersprechen. Eine solche Einstellung des genutzten Internetbrowsers würde auch verhindern, dass Google ein Cookie auf Ihrem informationstechnologischen System setzt. Zudem kann ein von Google Analytics bereits gesetzter Cookie jederzeit über den Internetbrowser oder andere Softwareprogramme gelöscht werden.

Weiterhin können Sie einer Erfassung der durch Google Analytics erzeugten, auf eine Nutzung dieser Internetseite bezogenen Daten sowie der Verarbeitung dieser Daten durch Google widersprechen und eine solche verhindern. Hierzu müssen Sie ein Browser-Add-On unter dem Link https://tools.google.com/dlpage/gaoptout herunterladen und installieren. Dieses Browser-Add-On teilt Google Analytics über JavaScript mit, dass keine Daten und Informationen zu den Besuchen von Internetseiten an Google Analytics übermittelt werden dürfen. Die Installation des Browser-Add-Ons wird von Google als Widerspruch gewertet. Wird Ihr informationstechnologisches System zu einem späteren Zeitpunkt gelöscht, formatiert oder neu installiert, muss durch Sie eine erneute Installation des Browser-Add-Ons erfolgen, um Google Analytics zu deaktivieren. Sofern das Browser-Add-On durch Sie oder eine andere Person, die Ihrem Machtbereich zuzurechnen ist, deinstalliert oder deaktiviert wird, besteht die Möglichkeit der Neuinstallation oder der erneuten Aktivierung des Browser-Add-Ons.

Weitere Informationen und die geltenden Datenschutzbestimmungen von Google können unter https://www.google.de/intl/de/policies/privacy/ und unter http://www.google.com/analytics/terms/de.html abgerufen werden. Google Analytics wird unter diesem Link https://www.google.com/intl/de_de/analytics/ genauer erläutert.

Sie können für unsere Seite den Einsatz von Google Analytics auch gezielt aktivieren/deaktivieren.

Klicken Sie auf den unteren Button, um das Tracking von Google Analytics abzustellen.
Opt-out

Opt-out von Google Analytics erfolgreich.

Marketing Automatisierung mit Mautic

Wir setzen auf dieser Website mautic – ein Open-Source Werkzeug zur Marketing Automatisierung ein. Dies ist ein Analyse- und Trackingsoftware zur Zuordnung und Speicherung von Nutzungsdaten (u.a. verwendeter Browser, zuletzt besuchte Seite, Dauer des Aufenthaltes). Die Software nutzt diese Informationen, um unsere Marketingmaßnahmen zu individualisieren und besser auf die Interessen jedes einzelnen Nutzers auszurichten. Außerdem hilft uns die Software dabei, den Erfolg einzelner Marketingmaßnahmen besser auszuwerten.

mautic wird durch uns auf eigens betriebenen Servern gehostet. Eine Weitergabe der Daten an Dritte findet nicht statt. Wir erfassen und verarbeiten Daten mit mautic nur insoweit, als dass es für die Erreichung der geschäftlichen Ziele der twentyZen GmbH mit Ihnen erforderlich ist.

Die Arbeitsweise von mautic äußert sich durch:

a) E-Mail-Marketing und Kampagnen

Beim sog. E-Mail-Marketing werden Ihnen personalisierte E-Mails zugesandt. Diese basieren z.T. auf dem Nutzungsverhalten auf der Website www.twentyzen.com, beim Lesen unserer E-Mails und beim Interagieren mit den darin enthaltenen Links. Des Weiteren versenden wir E-Mails auch im Rahmen von Kampagnen.

b) Landingpages

Landingpages sind spezielle Webseiten, die als Ziel von Werbekampagnen definiert wurden. Sie enthalten meist Interaktionsmöglichkeiten, z.B. zum Download von Whitepapern oder Checklisten und Formulare zur Erfassung von Informationen zu Ihnen.

Für die Zuordnung der Einzelaktivitäten zu anonymen Profilen bzw. – mit vorheriger Einwilligung – zu den Profilen einzelner Nutzer nutzt die Software verschiedene technische Verfahren:

c) Zählpixel

Um zu erkennen, ob z.B. eine E-Mail geöffnet wurde, setzt mautic sogenannte Zählpixel (Tracking Pixel) ein. Durch diese wird eine kleine Grafik vom Server des Anbieters geladen, die zuvor einem individuellen Nutzerprofil zugeordnet wurde.

d) personalisierte Weblinks

Um zu erkennen, ob z.B. ein Nutzer einen Link aus einer E-Mail aufruft, fügt mautic diesen Links eine eindeutige Kennung hinzu, die zuvor einem individuellen Nutzerprofil zugeordnet wurde.

e) IP Adresse

Die von Webseitenbesuchern aktuell genutzte IP Adresse wird bei jedem Aufruf unserer Webseite an uns übertragen. Mautic verwendet diese, um Nutzer der Webseite wiederzuerkennen.

Bei den dabei erhobenen Daten handelt es sich um:

  • die Aktivität auf unserer Website
  • Anzahl der Seitenaufrufe und Verweildauer des Webseiten Besuchers
  • der Klickpfad des jeweiligen Besuchers
  • Downloads von Dateien die über die Webseite bereitgestellt werden
  • Besuche von Landingpages
  • Öffnungen von E-Mails aus Newsletter und Kampagnen

Im Rahmen einer Registrierung auf der Website oder des Downloads eines Whitepapers erhebt der Anbieter durch die Nutzung von mautic

  • Kontaktdaten (wie Name, Post- oder E-Mail-Adresse, Telefon- oder Faxnummer).
  • Geschäftliche Kontaktdaten (wie Ihre Berufsbezeichnung, der Namen meines Geschäftsbetriebes, geschäftliche E-Mail-Adresse, Telefon- oder Faxnummer).
  • die IP-Adresse des Endgerätes, von dem die Nutzung der Website stattfindet (eine Ziffernfolge, die Ihren derzeitigen Computeranschluss im Internet identifiziert)

Die freigegebenen Daten sind für den Nutzer durch das Ausfüllen eines Formulars klar erkennbar. Dabei wird gekennzeichnet, welche Daten zum Absenden des Formulars notwendig sind.

Mautic wird erst eingesetzt, wenn Sie im Rahmen der erstmaligen Nutzung unserer Website ausdrücklich Ihre Einwilligung zur Nutzung von sog. „first-party Cookies“ erteilt haben. Sie können diese Einwilligung jederzeit gegenüber dem von uns oben genannten Ansprechpartner widerrufen. In diesem Fall werden alle mittels mautic erhobenen Trackingdaten unverzüglich gelöscht.

(3) Lieferantendaten

Das Institut erfasst personenbezogene Daten von seinen Lieferanten im Zuge der Zusammenarbeit mit diesen um eine reibungslose Geschäftsbeziehung sicherzustellen. Das Institut erfasst dabei die Daten der Ansprechpartner innerhalb der Organisation, z.B. Namen, Telefonnummer und E-Mail-Adresse. Weiterhin erfassen das Institut Bankdaten, um Zahlungen an die Lieferanten vornehmen zu können.

3. Zweck der Verarbeitung und Rechtsgrundlage

Das Institut verarbeitet die vorab genannten personenbezogenen Daten im Einklang mit den Bestimmungen der Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) und dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG):

(1) Zur Erfüllung von vertraglichen Pflichten (Artikel 6 Abs. 1 lit. b DS-GVO):
Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt zur Erbringung von Finanzdienstleistungen im Rahmen der Durchführung der Verträge des Instituts mit seinen Kunden oder zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen, die auf Anfrage der Kunden hin erfolgen. Die Zwecke der Datenverarbeitung richten sich in erster Linie nach dem konkreten Produkt (siehe unter Punkt 2) und können unter anderem Bedarfsanalysen, Beratung, Vermögensverwaltung und -betreuung, Anlageberatung sowie die Durchführung von Transaktionen umfassen. Die weiteren Einzelheiten zum Zweck der Datenverarbeitung können die Kunden den jeweiligen Vertragsunterlagen und Geschäftsbedingungen entnehmen.

Das Institut verarbeitet die personenbezogenen Daten von Personen innerhalb der Organisation seiner Lieferanten, um Leistungen von diesen in Anspruch nehmen zu können. Außerdem speichert es die Finanzdaten, damit es die Leistungen seiner Lieferanten bezahlen kann.

(2) Im Rahmen der Interessenabwägung (Artikel 6 Abs. 1 lit. f DS-GVO):

Soweit erforderlich, verarbeitet das Institut Daten der Kunden über die eigentliche Erfüllung des Vertrages hinaus zur Wahrung berechtigter Interessen des Instituts oder
von Dritten. Beispiele:

  • Geltendmachung rechtlicher Ansprüche und Verteidigung bei rechtlichen Streitigkeiten
  • Gewährleistung der IT-Sicherheit und des IT-Betriebs des Instituts
  • Verhinderung von Straftaten, insbesondere der Betrugsprävention
  • Videoüberwachungen zur Wahrung des Hausrechts, zur Sammlung von Beweismitteln bei Überfällen und Betrugsdelikten
  • Maßnahmen zur Gebäude- und Anlagensicherheit (z. B. Zutrittskontrollen)
  • Maßnahmen zur Sicherstellung des Hausrechts
  • Maßnahmen zur Geschäftssteuerung und Weiterentwicklung von Dienstleistungen und Produkten
  • Gewährleistung eines reibungslosen Verbindungsaufbaus der Website
  • Gewährleistung einer komfortablen Nutzung der Website des Instituts
  • Auswertung der Systemsicherheit und -stabilität sowie
  • zu weiteren administrativen Zwecken

In keinem Fall verwendet das Institut Daten, um Rückschlüsse auf die Person des
jeweiligen Kunden zu ziehen.

(3) Aufgrund der Einwilligung des Kunden (Artikel 6 Abs. 1 lit. a DS-GVO):

Soweit der Kunde dem Institut eine Einwilligung zur Verarbeitung von personenbezogenen Daten für bestimmte Zwecke (z. B. Weitergabe von Daten um seine Daten für bestimmte Werbezwecke zu verwenden) erteilt hat, ist die Rechtmäßigkeit dieser Verarbeitung auf Basis der Einwilligung gegeben. Eine erteilte Einwilligung kann jederzeit widerrufen werden. Dies gilt auch für den Widerruf von Einwilligungserklärungen, die vor der Geltung der Datenschutz-Grundverordnung, also vor dem 25. Mai 2018, dem Institut gegenüber erteilt worden sind. Bitte beachten Sie, dass der Widerruf erst für die Zukunft wirkt. Verarbeitungen, die vor dem Widerruf erfolgt sind, sind davon nicht betroffen. Falls das Institut die personenbezogenen Daten des Kunden für andere als die vorstehend genannten Zwecke verwenden will, wird das Institut die Kunden entsprechend informieren und ggfs. deren Zustimmung einholen.

(4) Aufgrund gesetzlicher Vorgaben (Artikel 6 Abs. 1 lit. c DS-GVO) oder im öffentlichen Interesse (Artikel 6 Abs.1 e DS-GVO):

Zudem unterliegt das Institut als Finanzdienstleistungsinstitut diversen rechtlichen Verpflichtungen. Das bedeutet, dass gesetzlichen Anforderungen (z. B. Kreditwesengesetz, Geldwäschegesetz, Wertpapierhandelsgesetz, Steuergesetze) sowie bankaufsichtsrechtlichen Vorgaben (z. B. der Europäischen Zentralbank, der Europäischen Bankenaufsicht, der Deutschen Bundesbank und der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin)) zu erfüllen sind. Zu den Zwecken der Verarbeitung gehören unter anderem die Identitäts- und Altersprüfung, Betrugs- und Geldwäscheprävention, Einhaltung von Sanktions- und Embargobestimmungen, zur Beantwortung von offiziellen Anfragen einer zuständigen staatlichen Stelle oder Justizbehörde, die Erfüllung steuerrechtlicher Kontroll- und Meldepflichten sowie die Bewertung und Steuerung von Risiken im Institut.

4. Empfänger personenbezogener Daten von Kunden

Innerhalb des Instituts erhalten diejenigen Stellen Zugriff auf die Daten des Kunden, die diese zur Erfüllung der vertraglichen und gesetzlichen Pflichten brauchen. Auch von dem Institut
eingesetzte Dienstleister und Erfüllungsgehilfen können zu diesen Zwecken Daten erhalten, wenn diese das Bankgeheimnis und die schriftlichen datenschutzrechtlichen Weisungen des
Instituts wahren.

Im Hinblick auf die Datenweitergabe an Empfänger außerhalb des Instituts ist zunächst zu beachten, dass das Institut zur Verschwiegenheit über alle kundenbezogenen Tatsachen und Wertungen verpflichtet ist, von denen es Kenntnis erlangt.

Informationen über Kunden darf das Institut nur weitergeben, wenn gesetzliche Bestimmungen dies gebieten, der Kunde eingewilligt hat, von dem Institut beauftragte Auftragsverarbeiter gleichgerichtet die Einhaltung des Bankgeheimnisses sowie die Vorgaben der Datenschutz-Grundverordnung/des Bundesdatenschutzgesetzes garantieren. Unter diesen Voraussetzungen können Empfänger personenbezogener Daten z. B. sein:

  • Öffentliche Stellen und Institutionen (z. B. Deutsche Bundesbank, Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, Europäische Bankenaufsichtsbehörde, Europäische
    Zentralbank, Finanzbehörden, Bundeszentralamt für Steuern) bei Vorliegen einer gesetzlichen oder behördlichen Verpflichtung
  • Andere Kredit- und Finanzdienstleistungsinstitute, vergleichbare Einrichtungen und Auftragsverarbeiter, denen das Institut zur Durchführung der Geschäftsbeziehung mit den Kunden personenbezogene Daten übermittelt. Diese Unternehmen sind ebenfalls gesetzlich bzw. vertraglich verpflichtet, personenbezogene Daten mit der erforderlichen Sorgfalt zu behandeln
  • unabhängige Vertreter, vertraglich gebundene Vermittler, Broker
  • Dienstleister, die das Institut unterstützen und zwar im Einzelnen bei folgenden Tätigkeiten: Unterstützung/Wartung von EDV-/IT-Anwendungen, Archivierung, Belegbearbeitung, Call Center-Services, Compliance-Services, Controlling, Datenscreening für Anti-Geldwäsche-Zwecke, Datenvernichtung, Einkauf/Beschaffung, Kreditabwicklungsservice, Beitreibung, Kundenverwaltung, Lettershops, Marketing, Medientechnik, Meldewesen, Research, Risikocontrolling, Spesenabrechnung, Telefonie, Videolegitimation, Webseitenmanagement, Wertpapierdienstleistung, Aktienregister, Fondsverwaltung, Wirtschaftsprüfungsdienstleistung, Zahlungsverkehr
  • Angehörige bestimmter regulierter Berufe wie Rechtsanwälte (die für das Institut begleitende Dienstleistungen erbringen, z.B. Compliance, Meldewesen etc.), Notare oder Wirtschaftsprüfer (etwa im Rahmen der jährlichen Jahresabschlussprüfung oder WpHG-Prüfung)
  • Weitere Datenempfänger können diejenigen Stellen sein, für die die Kunden ihre Einwilligung zur Datenübermittlung erteilt haben

Hinweis: Es werden unter keinen Umständen personenbezogene Daten an Dritte verkauft.

5. In der Regel keine Übermittlung von Daten in ein Drittland oder an eine internationale
Organisation

Eine Datenübermittlung in Länder außerhalb der EU bzw. des EWR (sogenannte Drittstaaten) findet nur statt, soweit dies zur Ausführung der Aufträge der Kunden (z. B. Zahlungs- und Wertpapieraufträge) erforderlich, gesetzlich vorgeschrieben ist (z. B. steuerrechtliche Meldepflichten), die Kunden eine Einwilligung erteilt haben oder im Rahmen einer Auftragsverarbeitung. Werden Dienstleister im Drittstaat eingesetzt, sind diese zusätzlich zu schriftlichen Weisungen durch die Vereinbarung der EU-Standardvertragsklauseln zur Einhaltung des Datenschutzniveaus in Europa verpflichtet. Wenn Sie einen Ausdruck dieser Bestimmungen oder Informationen zu deren Verfügbarkeit benötigen, können Sie sich schriftlich an das Institut wenden.

6. Speicherdauer der Daten

Das Institut verarbeitet und speichert personenbezogene Daten von Kunden, solange es für die Erfüllung der vertraglichen und gesetzlichen Pflichten erforderlich ist. Dabei ist zu beachten, dass es sich bei der Geschäftsbeziehung um ein Dauerschuldverhältnis handelt, welches auf mehrere Jahre angelegt ist. Sind die Daten für die Erfüllung vertraglicher oder gesetzlicher Pflichten nicht mehr erforderlich, werden diese regelmäßig gelöscht, es sei denn, die – befristete – Weiterverarbeitung ist zu folgenden Zwecken erforderlich:

  • Erfüllung handels- und steuerrechtlicher Aufbewahrungsfristen. Zu nennen sind Pflichten, die sich aus dem Handelsgesetzbuch, der Abgabenordnung, dem Kreditwesengesetz, dem Geldwäschegesetz und dem Wertpapierhandelsgesetz ergeben. Die dort vorgegebenen Fristen zur Aufbewahrung bzw. Dokumentation betragen zwei bis zehn Jahre.
  • Erhaltung von Beweismitteln im Rahmen der Verjährungsvorschriften. Nach den §§ 195 ff. des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) können diese Verjährungsfristen bis zu 30 Jahre betragen, wobei die regelmäßige Verjährungsfrist drei Jahre beträgt.

Bei Antragstellern ohne anschließenden Vertragsschluss gilt eine Aufbewahrungsfrist von 6 Monaten.

7. Schutz personenbezogener Daten

Das Institut wird sinnvolle und geeignete Maßnahmen ergreifen, welche gespeicherte und verarbeitete Informationen vor Missbrauch, Verlust oder unbefugten Zugriff schützen. Dazu hat das Institut eine Reihe von technischen und organisatorischen Maßnahmen ergriffen.

Wenn Sie Verdacht haben, dass Ihre personenbezogenen Informationen missbraucht worden oder verloren gegangen sind oder ein unbefugter Zugriff darauf erfolgt ist, informieren Sie bitte schnellstmöglich das Institut.

8. Datenschutzrechte nach der Datenschutzgrundverordnung

Jede betroffene Person hat das Recht auf Auskunft nach Artikel 15 DS-GVO, das Recht auf Berichtigung gem. Artikel 16 DS-GVO, das Recht auf Löschung aus Artikel 17 DS-GVO, das Recht auf Einschränkung der Verarbeitung nach Artikel 18 DS-GVO, das Recht auf Widerspruch gem. Artikel 21 DS-GVO sowie das Recht auf Datenübertragbarkeit gem. Artikel 20 DS-GVO. Beim Auskunftsrecht und beim Löschungsrecht gelten die Einschränkungen nach §§ 34 und 35 BDSG.

Das Auskunftsrecht beinhaltet Auskunft über die Verarbeitungszwecke, die Kategorie der personenbezogenen Daten, die Kategorien von Empfängern, gegenüber denen personenbezogene Daten offengelegt wurden oder werden, die geplante Speicherdauer, das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Widerspruch oder Datenübertragbarkeit, das Bestehen eines Beschwerderechts, die Herkunft der Daten, sofern diese nicht bei dem Institut erhoben wurden, sowie über das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling und ggfs. aussagekräftige Informationen zu deren Einzelheiten.

Die unverzügliche Berichtigung unrichtiger bzw. die Vervollständigung der bei dem Institut erhobenen personenbezogenen Daten kann der Kunde jederzeit beantragen. Der Kunde kann die Löschung seiner bei dem Institut gespeicherten personenbezogenen Daten beantragen, soweit nicht die Verarbeitung zur Ausübung des Rechts auf freie Meinungsäußerung und Information, zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung, aus Gründen des öffentlichen Interesses oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist. Falls keiner, der genannten Fälle vorliegt, wird das Institut diese Daten löschen. Das Institut wird in der Regel auch den Namen des Kunden in das Verzeichnis der Personen aufnehmen, die nicht kontaktiert werden möchten. So minimiert das Institut die Chance, dass die Kunden in Zukunft kontaktiert werden, wenn deren Daten separat unter anderen Umständen erfasst werden.

Unter bestimmten Umständen kann der Kunde verlangen, dass das Institut die Verarbeitung seiner personenbezogenen Daten einschränkt. Das bedeutet, dass das Institut Daten des Kunden künftig nur speichern wird und keine weiteren Verarbeitungsaktivitäten vornehmen kann, bis: (i) eine der unten aufgeführten Bedingungen ausgeräumt wurde, (ii) der Kunde seine Einwilligung erteilt oder (iii) die weitere Verarbeitung notwendig ist, um Rechtsansprüche geltend zu machen, auszuüben oder zu verteidigen, die Rechte anderer Personen zu schützen oder wenn sie aufgrund berechtigten öffentlichen Interesses der EU oder eines Mitgliedstaats notwendig ist. Unter folgenden Umständen kann der Kunde verlangen, dass das Institut die Verarbeitung der personenbezogenen Daten des Kunden einschränkt:

  • Wenn der Kunde die Richtigkeit der personenbezogenen Daten, die das Institut über den Kunden verarbeitet, bestreitet. In diesem Fall wird die Verarbeitung der personenbezogenen Daten des Kunden durch das Institut eingeschränkt, bis die Richtigkeit der Daten überprüft wurde.
  • Wenn der Kunde der Verarbeitung seiner personenbezogenen Daten durch das Institut im Sinne der berechtigten Interessen des Instituts widerspricht. In diesem Fall kann der Kunde verlangen, dass die Daten eingeschränkt werden, während das Institut seine Gründe für die Verarbeitung der personenbezogenen Daten des Kunden überprüft.
  • Wenn die Verarbeitung der Daten des Kunden durch das Institut unrechtmäßig ist, der Kunde es jedoch bevorzugt, die Verarbeitung durch das Institut einzuschränken, anstatt die Daten löschen zu lassen.
  • Wenn keine Notwendigkeit mehr besteht, dass das Institut die personenbezogenen Daten des Kunden verarbeitet, der Kunde die Daten jedoch benötigt, um Rechtsansprüche geltend zu machen, auszuüben oder zu verteidigen.

Der Kunde kann seine personenbezogenen Daten, die er dem Institut bereitgestellt hat, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format erhalten oder die Übermittlung
an einen anderen Verantwortlichen verlangen.

Wenn eine Entscheidung zum Vertragsschluss oder zur Vertragserfüllung nur in einem automatischen Prozess (Art. 22 DS-GVO) getroffen wurde und diese Entscheidung dem Kunden gegenüber rechtliche Wirkung entfaltet oder der Kunde in ähnlicher Weise erheblich beeinträchtigt wird, kann der Kunde von dem Institut eine nochmalige manuelle Überprüfung verlangen, nachdem er dem Institut seinen Standpunkt dargelegt und die manuelle Überprüfung beantragt hat. Im Falle einer solchen Entscheidung informiert das Institut den Kunden zudem separat über den Anlass sowie über die Tragweite und die angestrebten Auswirkungen einer derartigen Datenverarbeitung.

Darüber hinaus besteht ein Beschwerderecht (Artikel 77 DS-GVO i. V. m § 19 BDSG). Der Kunde kann sich diesbezüglich an die Aufsichtsbehörde seines üblichen Aufenthaltsortes oder
Arbeitsplatzes oder des Unternehmenssitzes des Instituts wenden.

Eine erteilte Einwilligung in die Verarbeitung personenbezogener Daten kann der Kunde jederzeit dem Institut gegenüber widerrufen. Dies gilt auch für den Widerruf von Einwilligungserklärungen, die vor der Geltung der Datenschutz-Grundverordnung, also vor dem 25. Mai 2018, gegenüber dem Institut erteilt worden sind. Der Kunde wird darauf hingewiesen, dass der Widerruf erst für die Zukunft wirkt. Verarbeitungen, die vor dem Widerruf erfolgt sind, sind davon nicht betroffen. Hierzu ergeht auch der gesonderte Hinweis am Ende dieser Datenschutzhinweise.

Auf den Widerspruch des Kunden hin, hat das Institut die entsprechenden Aktivitäten einzustellen. Dies gilt mit der Ausnahme, dass das Institut nachweisen kann, dass dem Institut vorrangige berechtigte Gründe für die Verarbeitung vorliegen, die die Interessen des Kunden überwiegen, oder die Daten verarbeitet werden, um einen Rechtsanspruch geltend zu machen, auszuüben oder zu verteidigen.

9. Bereitstellungspflicht von Daten

Im Rahmen der gemeinsamen Geschäftsbeziehung muss der Kunde diejenigen personenbezogenen Daten bereitstellen, die für die Aufnahme und Durchführung einer Geschäftsbeziehung und die Erfüllung der damit verbundenen vertraglichen Pflichten erforderlich sind oder zu deren Erhebung das Institut gesetzlich verpflichtet ist. Ohne diese Daten wird das Institut in der Regel den Abschluss des Vertrages oder die Ausführung des  Auftrages ablehnen müssen oder einen bestehenden Vertrag nicht mehr durchführen können und ggf. beenden müssen. Insbesondere ist das Institut nach den geldwäscherechtlichen Vorschriften verpflichtet, den Kunden vor der Begründung der Geschäftsbeziehung, beispielsweise anhand eines Personalausweises, zu identifizieren und dabei Namen, Geburtsort, Geburtsdatum, Staatsangehörigkeit sowie Wohnanschrift und Ausweisdaten zu erheben und festzuhalten. Damit das Institut dieser gesetzlichen Verpflichtung nachkommen kann, hat der Kunde dem Institut nach § 11 Abs. 6 Geldwäschegesetz die notwendigen Informationen und Unterlagen zur Verfügung zu stellen und sich im Laufe der Geschäftsbeziehung ergebende Änderungen unverzüglich mitzuteilen. Sollte der Kunde die dem Institut notwendigen Informationen und Unterlagen nicht zur Verfügung stellen, darf das Institut die von dem Kunden gewünschte Geschäftsbeziehung nicht aufnehmen oder fortsetzen.

10. Automatisierte Entscheidungsfindung

Zur Begründung und Durchführung der Geschäftsbeziehung nutzt das Institut grundsätzlich keine vollautomatisierte Entscheidungsfindung gemäß Artikel 22 DS-GVO. Sollte das Institut diese Verfahren in Einzelfällen einsetzen, werden die Kunden hierüber gesondert informiert, sofern dies gesetzlich vorgegeben ist.

11. Profiling

Das Institut verarbeitet die Daten der Kunden nicht automatisiert mit dem Ziel, bestimmte persönliche Aspekte zu bewerten (Profiling). Ein Profiling wird von dem Institut nicht genutzt.

12. Änderungsklausel

Diese Datenschutzerklärung ist aktuell gültig und hat den Stand Mai 2018. Das Institut behält sich vor, die vorliegende Datenschutzerklärung von Zeit zu Zeit zu ändern. Bitte prüfen Sie regelmäßig und insbesondere vor jeder Inanspruchnahme einer Dienstleistung, ob eine aktualisierte Version vorliegt. Die jeweils aktuelle Datenschutzerklärung kann jederzeit auf der Website unter www.chartered-opus.com von den Kunden abgerufen und ausgedruckt werden. Über grundlegende Änderungen wird das Institut die Kunden auf der Internetseite und über die üblichen Kommunikationskanäle informieren.

Information über Ihr Widerspruchsrecht nach Artikel 21 Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO)

1. Einzelfallbezogenes Widerspruchsrecht

Sie haben das Recht, aus Gründen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit gegen die Verarbeitung Sie betreffender personenbezogener Daten, die aufgrund von Artikel 6 Abs. 1 lit. e DS-GVO (Datenverarbeitung im öffentlichen Interesse) und Artikel 6 Abs. 1 lit. f DS-GVO (Datenverarbeitung auf der Grundlage einer Interessenabwägung) erfolgt, Widerspruch einzulegen; dies gilt auch für ein auf diese Bestimmung gestütztes Profiling im Sinne von Artikel 4 Abs. 4 DS-GVO (ein Profiling wird durch Institut derzeit jedoch nicht durchgeführt). Legen Sie Widerspruch ein, werden wir Ihre personenbezogenen Daten nicht mehr verarbeiten, es sei denn, wir können zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nachweisen, die Ihre Interessen, Rechte und Freiheiten überwiegen, oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.

2. Widerspruchsrecht gegen Verarbeitung von Daten zu Werbezwecken

In Einzelfällen verarbeiten wir Ihre personenbezogenen Daten, um Direktwerbung zu betreiben. Sie haben das Recht, jederzeit Widerspruch gegen die Verarbeitung Sie betreffender personenbezogener Daten zum Zwecke derartiger Werbung einzulegen; dies gilt auch für das Profiling, soweit es mit solcher Direktwerbung in Verbindung steht (ein Profiling wird durch Institut derzeit jedoch nicht durchgeführt). Widersprechen Sie der Verarbeitung für Zwecke der Direktwerbung, so werden wir Ihre personenbezogenen Daten nicht mehr für diese Zwecke verarbeiten.

Der Widerspruch kann formfrei erfolgen und sollte möglichst telefonisch gerichtet werden an:
0211/93678250 oder alternativ mit einer E-Mail an info@chartered-investment.com.

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